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Die Identifizierung, Bewertung und Beherrschung von Beschaffungsrisiken sind
unerlässliche Bestandteile eines erfolgreichen Lieferantenmanagements. Insbesondere
Unternehmen, die bei einer hohen externen Wertschöpfungstiefe komplexe und innovative
Produkte herstellen, unterliegen einer hohen Abhängigkeit von ihren Lieferanten. Durch
immer schlankere Supply Chains werden bei Störungen im Wertschöpfungsnetz die verfügbaren
Reaktionszeiten dramatisch verkürzt. Für die Einleitung von zielgerichteten Gegenmaßnahmen
bleibt nur dann genügend Zeit, wenn diese Risiken frühzeitig erkannt und rechtzeitig
bewertet werden. Auch der Gesetzgeber fordert neben adäquaten Reportingstrukturen ein
Risikoüberwachungssystem und entsprechende Frühwarnsysteme. Die zuverlässige Identifikation
von kritischen Lieferanten, die Erarbeitung einer belastbaren Entscheidungsgrundlage und
effiziente Maßnahmen im Lieferantenmanagement werden durch standardisierte Abläufe und
Methoden sichergestellt. Dieses präventive Risikomanagement ermöglicht es, akute und drohende
Risikoereignisse zu erkennen, zu vermeiden und zu minimieren. Aussagekräftige
Überwachungssysteme und die Auswahl einer stabilen und leistungsfähigen Liefeantenbasis
sichern langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und den Erfolg des eigenen Unternehmens.
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Fach- oder Führungskraft aus den Bereichen Einkauf, Logistik und Disposition und
wollen die Möglichkeiten der risikobewussten Beurteilung und Steuerung von
Lieferantenbeziehungen kennenlernen.
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Sie werden mit der systematischen Vorgehensweise bei der Identifizierung, Bewertung
und Vermeidung von Beschaffungsrisiken vertraut gemacht. Ein Maßnahmekatalog für die
Handhabung von Risikoereignissen wird erarbeitet und diskutiert.
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Prof. Dr. R. Dust hat nach seinem Studium der Luft- und Raumfahrt
mehrjährige Erfahrung als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Gestaltung von
industriellen Informationsprozessen gesammelt. Danach leitete er bei namhaften
Industrieunternehmen un in einer Unternehmensberatung Projekte des Supply Chain
Managements und der strategischen Lieferantenentwicklung.
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Maximal 16 Personen
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- Relevante Beschaffungsrisiken für Industrieunternehmen
- Externe Risikofaktoren (z.B. Naturkatastrophen)
- Unternehmerische Risiken (z.B. finanzielle Stabilität)
- Supply Chain Risiken (z.B. geplante Kapazitäten)
- Operative Risiken (z.B. Lieferausfälle)
- Identifikation von Risiken für das eigene Unternehmen
- Lieferantenintegration (Auswahl, Qualifizierung, etc.)
- Operative Zusammenarbeit (Qualität, Liefertreue, etc.)
- Ereignisse (Anlauf, Verlagerung, Werkzeugmanagement, etc.)
- Risikoanalyse und -bewertung
- Lieferantenakten (RfI, RfE, etc.)
- Risiko-FMEA, Risikoprioritätszahlen (Auftreten und Auswirkung)
- Vernetzung bzw. Abhängigkeit von Einzelrisiken
- Direkte und indirekte Messbarkeit von Risiken
- Frühwarnsysteme und Risikoüberwachung
- Strategische und operative Lieferantenbewertung (Watchlists, etc.)
- Trend- und Prognosemodelle
- Checkliste Risikoereignisse
- Risikohandhabung und Risikovermeidung
- Präventives Lieferantenmanagement
- Bereichsübergreifender Lieferantenlenkungskreis
- Standards für Vor-ORt-Prozessanalysen
- Maßnahmendefinition und -verfolgung
- Methoden zur nachhaltigen Lieferantenentwicklung
- Reviewtechniken
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Kurzvortrag und moderierte Diskussionsrunden, Übungen in Gruppen- und Einzelarbeit,
Praxistipps, Erfahrungsaustausch; die Teilnehmer erhalten praxiserprobte Checklisten
und Analysetools zur Identifizierung kritischer Lieferanten.
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1. Tag: 10.00 - ca. 17.00 Uhr 2. Tag: 09.00 - ca. 16.30 Uhr
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jeweils zzgl. MwSt.
gemäß Anmeldebedingungen
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| 880,- € |
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Frühbuchergebühr bei Einzelbuchungen (bis 42 Tage vor Beginn) |
| 1.100,- € |
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Standardgebühr |
| 550,- € |
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Kleingruppengebühr ab dem 2. Teilnehmer |
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